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Vereinssatzung RABAUKE e.V.

Stand: Berlin vom 03-M├Ąrz-2007

┬ž1 Name, Sitz, Gesch├Ąftsjahr

(1) Name

Der Verein f├╝hrt den Namen "RABAUKE". Nach der Eintragung ins Vereinsregister f├╝hrt er den Zusatz "e.V." im Namen.

(2) Sitz

Der Vereinssitz ist Berlin.

(3) Gesch├Ąftsjahr

Das Gesch├Ąftsjahr ist das Kalenderjahr.

(4) Neutralit├Ąt

Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

┬ž2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein hat den Zweck, Kindern und Jugendlichen, sowie Familien, durch s├Ąchliche, finanzielle und ideelle Unterst├╝tzung positive Zukunftsperspektiven zu er├Âffnen. Des Weiterem die F├Ârderung der Jugendhilfe und F├Ârderung der Bildung.

Dieses wird erreicht z.B. durch

- Durchf├╝hrung von Informationsveranstaltungen

- Erstellung von fachbezogenen Informationsmaterialien

- Angebote von sozialp├Ądagogischer Hilfeleistungen und Beratung von Kindern, Jugendlichen , Heranwachsenden und ihrer Bezugspersonen in sozialen Problemlagen, sowie die Unterst├╝tzung in pers├Ânlichen Konflikten

- Durchf├╝hrung von Ma├čnahmen zum beruflichen Einstieg

- Beratung bei pers├Ânlichen Notlagen

- Angebote zur Selbsthilfe

- Entwicklung von Feedback-Prozessen auf allen Ebenen des Bildungssystems, vor allem im privaten Bereich und Begleitung von Bildungseinrichtungen bei der konkreten Umsetzung.

- Unterst├╝tzung und Verbreitung bew├Ąhrter Praxis durch Fort- und Weiterbildungen

- Ausbau und Nutzung vorhandener Netzwerke

(2) Der Verein wird nicht wirtschaftlich t├Ątig. Er finanziert seine Ausgaben ausschlie├člich ├╝ber Beitr├Ąge und Spenden.

┬ž3 Gemeinn├╝tzigkeit

(1) Ausschlie├člichkeit und Unmittelbarkeit

Der Verein verfolgt ausschlie├člich und unmittelbar gemeinn├╝tzige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbeg├╝nstigte Zwecke" der Abgabenordnung (Paragraph 52 Abs. 2 AO77).

(2) Verwendung der Mittel

Die Mittel des Vereins d├╝rfen nur f├╝r satzungsm├Ą├čige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der K├Ârperschaft fremd sind, oder durch unverh├Ąltnism├Ą├čig hohe Verg├╝tungen beg├╝nstigt werden.

(3) Selbstlosigkeit

Der Verein ist selbstlos t├Ątig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Etwaige Mittel sind stets den satzungsgem├Ą├čen Zwecken zuzuf├╝hren.

┬ž4 Mitgliedschaft

(1) Ordentliche Mitgliedschaft

Mitglied des Vereins kann jede nat├╝rliche Person werden.

(2) F├Ârdermitgliedschaft

Jede nat├╝rliche und juristische Person des privaten oder ├Âffentlichen Rechts kann eine F├Ârdermitgliedschaft erlangen. F├Ârdermitglieder besitzen kein Stimmrecht.

(3) Ehrenmitglieder

Ehrenmitglied k├Ânnen nat├╝rliche Personen werden, die sich durch besondere Leistungen f├╝r den Verein hervorgetan haben. Sie werden auf Vorschlag der Mitgliederversammlung vom Vorstand benannt. Ehrenmitglieder besitzen kein Stimmrecht.

┬ž5 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

(1) Aufnahme

Eine Aufnahme in den Verein erfolgt auf schriftlichen Antrag, gerichtet an den Vorstand. ├ťber die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Der Beschluss wird dem Antragsteller schriftlich mitgeteilt. Bei Ablehnung kann der Antragsteller innerhalb einer Frist von einem Monat ab Zugang schriftlich Berufung beim Vorstand einlegen. ├ťber die Berufung entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Macht der Antragsteller vom Recht der Berufung innerhalb dieser Frist keinen Gebrauch, so unterwirft er sich dem Ablehnungsbeschluss.

(2) Ende der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet

a) durch eine schriftliche Austrittserkl├Ąrung zum Jahresende, gerichtet an ein Vorstandsmitglied unter Einhaltung einer K├╝ndigungsfrist von 3 Monaten.

b) durch Ausschluss. Vor Ausschluss ist das Mitglied zu h├Âren. Der Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn sein Verhalten in grober Weise gegen die Interessen des Vereins verst├Â├čt. ├ťber den Ausschluss beschlie├čt der Vorstand mit Stimmenmehrheit. Gegen den Beschluss kann das Mitglied binnen einer Frist von einem Monat schriftlich Einspruch erheben. ├ťber den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit.

c) wenn der F├Ąlligkeitstermin des Beitrages um mehr als 3 Monate ├╝berschritten wird. Gegen den Beschluss kann das Mitglied binnen einer Frist von einem Monat schriftlich Einspruch erheben. ├ťber den Einspruch entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Rechtliche Schritte zur Erlangung der ausstehenden Beitr├Ąge bleiben ausdr├╝cklich vorbehalten.

d) bei nat├╝rlichen Personen durch deren Tod.

┬ž6 Rechte und Pflichten der Mitglieder

(1) Unterst├╝tzung des Vereins

Die Mitglieder sind gehalten, den Verein bei der Erf├╝llung seiner satzungsgem├Ą├čen Aufgaben zu unterst├╝tzen.

(2) Anspruch auf Vereinsverm├Âgen

Die Mitglieder haben in dieser Eigenschaft keinen Anspruch auf das Verm├Âgen des Vereins.

┬ž7 Mitgliedsbeitr├Ąge

(1) Beitragserhebung

Mitglieder entrichten einen Beitrag, dessen H├Âhe und F├Ąlligkeit von einer von der Mitgliederversammlung beschlossenen Beitragsordnung festgelegt ist.

(2) Beitrag f├╝r F├Ârdermitglieder

F├Ârdermitglieder entrichten mindestens einen Beitrag in H├Âhe des Beitragssatzes f├╝r ordentliche Mitglieder, der aber nach oben hin offen ist und vom F├Ârdermitglied selbst bestimmt wird.

(3) Beitrag f├╝r Ehrenmitglieder

Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.

┬ž8 Organe

- die Mitgliederversammlung

- der Vorstand

- den erweiterten Vorstand

┬ž9 Mitgliederversammlung

(1) Ordentliche Mitgliederversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Jahr statt. Sie wird vom Vorstand des Vereins einberufen.

(2) au├čerordentliche Mitgliederversammlung

Eine au├čerordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden des Vereins auf Vorstandsbeschluss mit einfacher Mehrheit im Bedarfsfall oder auf begr├╝ndeten, schriftlichen Antrag von mindestens 1/3 der Mitglieder einberufen.

(3) Einladung

Die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung ist den Mitgliedern schriftlich unter Angabe von Ort, Zeit und einer vorl├Ąufigen Tagesordnung mindestens vier Wochen, zur au├čerordentlichen Mitgliederversammlung mindestens zwei Wochen vorher zu ├╝bersenden. Die Mitteilung kann auch elektronisch erfolgen.

(4) Vertretung

Eine Vertretung der Mitglieder ist nicht vorgesehen.

(5) Tagesordnung

Antr├Ąge zur Tagesordnung m├╝ssen f├╝r die ordentliche Mitgliederversammlung mindestens zwei Wochen, f├╝r die au├čerordentliche Mitgliederversammlung eine Woche vor dem Versammlungstermin dem Vorsitzenden des Vorstands schriftlich vorliegen. Antr├Ąge zur ├änderung der Satzung m├╝ssen in der Tagesordnung als solche erkennbar sein und sind mit Unterst├╝tzung des Vorstandes mindestens 2 Wochen vor der Versammlung im vollen Wortlaut bekannt zu geben. Die Bekanntgabe kann auch elektronisch erfolgen.

┬ž10 Aufgaben der Mitgliederversammlung

(1) Allgemeine Zust├Ąndigkeit

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins. Sie ist f├╝r alle Angelegenheiten zust├Ąndig, die nicht durch diese Satzung einem anderen Organ ├╝bertragen sind. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:

a) Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes sowie deren Nachr├╝cker;

b) Wahl und Abberufung der Beisitzer,

c) Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstands; Entlastung des Vorstands;

d) Erstellung und Änderung der Beitragsordnung ;

e) Erstellung und ├änderung der Gesch├Ąftsordnung;

f) Änderung der Satzung ;

g) Wahl zweier Kassenpr├╝fer ;

h) Vorschl├Ąge zur Ehrenmitgliedschaft ;

┬ž11 Ablauf der Mitgliederversammlung

(1) Leitung

Die Mitgliederversammlung w├Ąhlt einen Versammlungsleiter aus ihrer Mitte.

(2) Beschlussf├Ąhigkeit

Die Mitgliederversammlung ist in jedem Falle beschlussf├Ąhig. Sie fasst Beschl├╝sse mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Ausgenommen sind Beschl├╝sse zur ├änderung der Satzung und zur Aufl├Âsung des Vereins. Zu einem Beschluss ├╝ber eine Satzungs├Ąnderung ist die Zustimmung von zwei Dritteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.

(3) Protokoll

├ťber die Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift angefertigt, die vom Versammlungsleiter und dem Schriftf├╝hrer zu unterzeichnen ist. Die Niederschrift soll den Gang der Versammlung und die gefassten Beschl├╝sse festhalten. Auf Verlangen eines Mitgliedes muss dessen Stimmabgabe in der Niederschrift festgehalten werden, nicht jedoch die Begr├╝ndung.

┬ž12 Der Vorstand

(1) Zusammensetzung des Vorstandes

Der Vorstand besteht aus

dem 1. Vorsitzenden,

dem 2. Vorsitzenden,

dem Schatzmeister und

dem Schriftf├╝hrer.

(2) Wahl des Vorstandes

Der Vorstand wird f├╝r die Dauer von zwei Jahren gew├Ąhlt. Eine Wiederwahl ist zul├Ąssig. Er bleibt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit bis zur Neuwahl des Vorstandes im Amt.

(3) Vertretung durch den Vorstand

Der Verein wird gerichtlich und au├čergerichtlich im Sinne des ┬ž 26 BGB durch zwei Mitglieder des Vorstandes gemeinschaftlich vertreten.

(4) Gesch├Ąftsordnung des Vorstandes

Der Vorstand gibt sich eine Gesch├Ąftsordnung, welche die Gesch├Ąftsverteilung innerhalb des Vorstandes und die gegenseitige Vertretung der Vorstandsmitglieder, sowie die Art des Zustandekommens seiner Beschl├╝sse regelt.

(5) Niederschrift der Vorstandssitzungen

├ťber jede Vorstandssitzung ist eine Niederschrift zu f├╝hren, die von zwei Vorstandsmitgliedern unterzeichnet werden muss. Die Niederschriften sind aufzubewahren.

(6) Der erweiterte Vorstand besteht aus dem Vorstand gem. ┬ž12 Abs. 1 und bis zu 3 Beisitzern. Ihm obliegt die F├╝hrung der laufenden Gesch├Ąfte. Er beschlie├čt ├╝ber die Vergabe der Mittel und ist beschlussf├Ąhig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Beschl├╝sse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der/des Vorsitzenden.

┬ž13 Aufgaben des Vorstandes

(1) Verantwortung

Der Vorstand ist verantwortlich f├╝r die ordnungsgem├Ą├če Verwaltung aller ├ämter und die satzungsgem├Ą├če Erf├╝llung der Aufgaben des Vereins.

(2) Mitgliederversammlung

Der Vorstand bereitet die Mitgliederversammlung vor und stellt die Tagesordnung auf. Er beruft die Mitgliederversammlung ein und f├╝hrt deren Beschl├╝sse aus.

(3) Verwaltung des Vereinsverm├Âgens

Das Vereinsverm├Âgen wird vom Vorstand des Vereins verwaltet. Alle Einnahmen aus Mitgliedsbeitr├Ągen, aus Spenden oder Sponsoring sind direkt auf das Vereinskonto zu ├╝berweisen. Der Verein deckt hiermit zuerst die laufenden Kosten ab und sorgt f├╝r die n├Âtige Ausstattung. ├ťber diese Ausgaben ist Buch zu f├╝hren.

(4) Jahresbericht

Der Vorstand erstellt einen Jahresbericht ├╝ber das abgelaufene Gesch├Ąftsjahr.

(5) Vereinsgr├╝ndung

Der Vorstand ist erm├Ąchtigt, die Eintragung des Vereins in das Vereinsregister und die Anerkennung der Gemeinn├╝tzigkeit zu bewirken und das sonst N├Âtige zur Aufnahme der Vereinst├Ątigkeit zu veranlassen. Werden im Rahmen der Gr├╝ndung Satzungs├Ąnderungen von Aufsichts-, Gerichts- und/oder Finanzbeh├Ârden aus formalen Gr├╝nden verlangt, so kann der Vorstand diese von sich aus vornehmen, muss die Mitglieder aber alsbald davon schriftlich in Kenntnis setzen. Die Bekanntgabe an die Mitglieder kann auch elektronisch erfolgen.

┬ž14 Kassenpr├╝fer

(1) Wahl

Von der Mitgliederversammlung werden zwei Kassenpr├╝fer f├╝r ein Gesch├Ąftsjahr gew├Ąhlt. Die Kassenpr├╝fer d├╝rfen nicht Mitglied des amtierenden Vorstandes sein.

(2) Aufgabe

Die Kassenpr├╝fer kontrollieren die ordentliche Buchf├╝hrung des Vereins. Sie haben freie Einsicht in die B├╝cher des Vereins. Sie berichten der Mitgliederversammlung aus Anlass des Jahresberichtes oder bei gegebener Veranlassung.

┬ž15 Haftung

(1) Haftendes Verm├Âgen

F├╝r die Verbindlichkeiten des Vereins haftet der Verein ausschlie├člich mit seinem Vereinsverm├Âgen.

┬ž16 Aufl├Âsung

(1) Beschlussfassung

Die Aufl├Âsung des Vereins kann durch Zustimmung von zwei Drittel der erschienenen Mitglieder herbeigef├╝hrt werden. Die Aufl├Âsung erlangt nur dann G├╝ltigkeit, wenn in der mit der Einladung ├╝bersandten Tagesordnung darauf hingewiesen wurde.

(2) ├ťbertragung des Verm├Âgens

Bei Aufl├Âsung des Vereins oder bei Wegfall steuerbeg├╝nstigter Zwecke f├Ąllt das Verm├Âgen des Vereins an eine juristische Person des ├Âffentlichen Rechts oder eine andere steuerbeg├╝nstigte K├Ârperschaft, zwecks Verwendung zur F├Ârderung von Bildung und Wissenschaft.

(3) Zustimmung der Finanzbeh├Ârde

Beschl├╝sse, durch die vorstehende Bestimmungen oder eine andere f├╝r die Gemeinn├╝tzigkeit wesentliche Satzungsbestimmung ge├Ąndert, erg├Ąnzt oder aufgehoben werden, oder durch die der Verein aufgel├Âst, in eine andere K├Ârperschaft ├╝berf├╝hrt oder durch die sein Verm├Âgen als Ganzes ├╝bertragen wird, sind der zust├Ąndigen Finanzbeh├Ârde unverz├╝glich mitzuteilen und d├╝rfen nur mit deren Zustimmung durchgef├╝hrt werden.

Vorstehende Satzung wurde am 03.03.2007 in Berlin von der Gr├╝ndungsversammlung beschlossen. Dies best├Ątigen die Gr├╝ndungsmitglieder mit ihrer Unterschrift.

Satzung im PDF-Format